FOR FREE HANDS

 

Berlin . Sofia . Athen  | Urban Jazz. Balkan . Funk

Andreas Brunn (D) 7 string acoustic guitar, e-guitar | Vladimir Karparov (BG) soprano & tenor saxophone | Diego Pinera (UY) drums, percussion | Roberto Badoglio (I) E-Bass

FOR FREE HANDS wird als Teil der in Berlin lebenden internationalen Jazz Community wahrgenommen. Das Ensemble war 2012 Preisträger des vom Berliner Kultursenat ausgerichteten Studiopreis Jazz.

Die CD “Kaleidoscope Freedom” erschien bei LAIKA RecordsFOR FREE HANDS kreieren lebendige, urbane Sounds  die sich auf den aktuellen Zeitgeist und Europa beziehen. EUROPA wächst zusammen, FFH liefert den Soundtrack.

Inzwischen hat sich eine neue hochkarätige Besetzung konstituiert, in der Rhytmusgruppe sitzen der Echopreisträger Diego Piñera (UY) am Schlagzeug und Roberto Badoglio (I), welcher in NY bei Matthew Garrison studierte, spielt Bass.

FOR FREE HANDS konzertierte  vor 2000 Menschen bei JAZZ au CHELLAH in Marokko. Neue Videos aus Marokko und andere Konzerte finden Sie bei : www.for-free-hands.de


Christian Erber, NDR … Europa wächst zusammen und ein Quartett aus Berlin liefert den Soundtrack dazu. For Free Hands vereinen moderne Jazz-Arrangements mit traditionellen Klängen und Rhythmen des Balkans. „Kaleidoscope Freedom heißt das vierte Studioalbum des deutsch-bulgarischen Ensembles. Ein Titel, den die Hörenden – 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer – als Statement für die Freiheit begreifen können. Aber auch als Aufforderung, sich für die menschlichen Werte einzusetzen, sie am Leben zu erhalten. Denn „es gibt keine Freiheit, ohne gegenseitiges Verständnis“ zitiert die Band den französischen Philosophen Albert Camus.

Bandleader und Gitarrist Andreas Brunn ergänzt: „Kaleidoscope Freedom“ steht für die Farbenvielfalt unserer Musik – und für die verschiedenen Perspektiven von Freiheit“.


 

Das folgende, brandneue Video, repräsentiert das FOR FREE HANDS Konzert am Jazz au Chellah:

 weitere Live mp3, Videos und Konzertkritiken finden Sie hier
FOR FREE HANDS – Live at Porgy & Bess, Wien

Perpetuum 5 “Perpetuum 5” (comp. A.Brunn)

Meeting “Meeting Of Good Thoughts” (comp. A.Brunn)

Kaleidoscope “Kaleidoscope Freedom” (comp. A.Brunn)


Presse: ein kurzer Überblick:action

JAZZ PODIUM 9/2014 : „… Andreas Brunn ist ein engagierter Gitarrist und Komponist, ein aktiver Brückenbauer und Versöhner und besonders dem Osten zugetan, nota­bene Bulgarien. … „Perpetuum five” kommt als elektrifizierter Postbop, griffiger, eckiger, kantiger, böser, wütender, jazziger. Da sind Karparov und Brunn besonders lebendig und markant. …

Und da ist der unbequeme „Magic Friday” oder man nehme „East Side Gallery Story“ als die Story eines Quar­tetts, das sich prima in der Welt zurecht­finden könnte, stattdessen aber die Lasten (zeit)historischer Aufarbeitung und Verantwortung klaglos zu Musik macht, die unbequem sein muss. Und genau dann ist sie am besten. Und auf dem Kontrabass spielt Georg Donchev noch genau den herbsüßen Mix aus grenzenlosem Jubel und alldem, was unterm Jubel noch so alles lauert. …“ Alexander Schmitz

JAZZ thing 2014 / Ausgabe 106: “Wer zählen kann, ist eindeutig im Vorteil, und Bruchrechnen schadet auch nicht. 5/8, 7/8 & 13/16 das rhythmische Gewebe, das das multikulturelle Berliner Vorzeigequartett For Free Hands auf seiner neuen CD „Kalei­doscope Freedom” knüpft, und es strotzt nur so von überraschenden Wendungen und Drehungen, von Fallstricken und kniffligen Zahlenklippen.

Da spielen biografische Ver­weise ebenso eine zentrale Rolle wie die Of­fenheit für die vielen Facetten des Anderen, auf das sie in der einstigen Mauerstadt sto­ßen. Aber Biografie und Identität sind nicht alles, entscheidend ist vielmehr die selbstver­ständliche Sicherheit, mit der das Quartett die verschiedenen Facetten des elektrifi­zierten Jazz ansteuert und mit Energie auf­lädt – und auch entscheidend ist die überbordende Spiel­freude.” Stephan Hentz.

Gaildorfer Rundschau 2014 : „… Spezialisiert auf höllische Rhythmen – Überschwänglich, überbordend und mitreißend – so präsentierte sich das Quartett „For free Hands“. Die Kompositionen aus ihrem neuem Studioalbum „Kaleidoscope Freedom“ überraschten das Publikum. Die polymetrischen Konzepte erzeugten eine ungewöhnliche Spannung in der Musik. Wenn bei „Magic Friday“ sich dann noch Gitarren- und Saxophonkadenzen über einem 13/16 Takt mischten, waren die Musiker in ihrem Element. Das Publikum war von „For free Hands“ einfach baff. …“

Westfälische Zeitung 2013: „… Das Ensemble FOR FREE HANDS um den bekannten Saitenvirtuosen und Komponisten Andreas Brunn bot dem begeisterten Publikum mit seiner energiegeladenen Spielweise ein bestes Beispiel zeitgenössischen Jazz. In einem wahren “Kaleidoscope Freedom” zeigte das Quartett seine Sichtweise der Welt, erschienen klangmalerisch Bilder von betörender Schönheit. ….”

Braunschweiger Zeitung 2012: „… Ist FOR FREE HANDS ein programmatischer Name? Etwa uneingeschränkte Freiheit des musikalischen Ausdrucks? Nun, die Musik bringt es an den Tag. Zum Beispiel „Perpetuum 5“. Langsamer Beginn, zunehmendes Tempo. Sehr schnelle Akkordwechsel, auf jeden Vierteltakt, wenn nicht gar auf die Achtel. Andreas Brunn´s Gitarren-Solo: In bester John Scofield Manier werden flüssige Melodieläufe und rasante Akkordwechsel verschmolzen. ….“

Modernícolas, Malaga 2011: FOR FREE HANDS @ MALAGA JAZZFESTIVAL: “ … ein Neuer Weg zum Verstehen des Jazz… Synergy ist das Wort, um dieses Berliner Quartett zu definieren. For Free Hand stehen für zeitgenössischen Jazz. Dissonante Klänge entwickelten sich zu schönen Melodien, welche über einem variantenreichen Rhythmusteppich schweben. Dieses eindrucksvolle Quartett schlug mit seiner Musik, welche verschiedenste Kulturen vereinigte, alle Anwesenden in ihren Bann ….“

Rheinpresse 2010: “… For Free Hands vereinen zupackende, reibungsvolle Improvisation mit Folklore, bedienen sich bei Rock, Pop und Klassik und saugen hungrig Honig aus der Avantgarde. Bei aller Besinnung auf ihre traditionellen Wurzeln schauen die Musiker weit nach vorn. Vier Musiker aus drei Nationen, die sich auf der Bühne als gleichberechtigt agierende Spieler alle Freiheit der Welt nehmen, mit ihren Instrumenten das zu tun, was möglich ist. Vier ruhelose Grenzgänger! …“

Porträt im JAZZPODIUM 2009: „… Andreas Brunn – Musik mit sozialem Gewissen. Der Weimarer Sevenstring-Gitarrist Andreas Brunn nimmt den Begriff der „Weltsprache“ Musik wörtlich. Seit Mitte der Neunziger baut er Brücken nach Osten, kreuzt bulgarische Metren mit Jazz, bringt Kindern Rhythmus als soziales Bindemittel bei, erwandert sich klug das Terrain zwischen Jazz und „Weltmusik“ mit der Gruppe FOR FREE HANDS. Andreas Brunn als Motor und Schaltzentrale, ein rastloser Grenzgänger zwischen Avantgarde-Jazz, Balkan-Folk, Rock und klassischer Technik ….“ Alexander Schmitz

Kieler Nachrichten 2009: “Die fantastischen Vier im Balkanrausch” … Der Ausnahmesaxofonist Karparov versteht es auf einzigartige Weise, die traditionelle, zuweilen orientalisch anmutende Spielweise seiner Heimat mit innovativer Jazztechnik zu verknüpfen. Bandleader Andreas Brunn ruft immer wieder Erinnerungen an John McLaughlin wach. Sein Spiel und sein Kompositionstalent sind hintergründig und von intelligentem Witz; eine Jazzfuge wie „Wizards’ Cube“ schreibt sich schließlich nicht von selbst. …“